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Sonntag, 14. März 2010

Georgien führt uns vor, wie man das eigene Volk betrügt

Gestern haben uns die staatlichen Medien von Georgien vorgeführt, wie leicht man ein Volk betrügen kann.

Staatliche Medien berichteten in Georgien über einen Einmarsch der Russen, berichteten, dass Häfen und Flughäfen bombardiert würden, dass der Präsident Georgiens Saakaschwili tot sei und dass Oppositionsführer zu den Russen übergelaufen seien....

Den Bericht, bisher leider ohne Untertitel kann man sich hier anschauen:

Teil 1:
http://www.youtube.com/watch?v=YNB3gx3v1Bo

Teil2:
http://www.youtube.com/watch?v=c7CjGuRED5Y&NR=1

Acuh wenn ich das nur vermuten kann, muss ich jedoch davon ausgehen, dass Präsident Saakaschwili vor Ausstrahlung des Berichtes über alles Bescheid wusste. Bei den Fernsehsender handelt es sich um einen staatlichen Fernsehkanal. Dass der Georgische Präsident nicht informiert war ist sehr unwahrscheinlich.

Viel schlimmer, als die Tatsache, dass die Medien und die Regierung Herzinfarkte, Nervenzusammenbrüche etc. in der Bevölkerung in Kauf nehmen, ist die Tatsache, dass in dem Bericht davon die Rede war, dass die Führer mehrerer Oppositionsparteien zu den Russen übergelaufen seien. Durch einen solchen Bericht wird die Opposition in ein unglaublich schlechtes Licht gerückt und auch wenn sich letztlich herausstellte, dass der gesamte Bericht ein Fake war, bleibt der Bericht irgendwo im Unterbewusstsein der Bevölkerung hängen.

Man darf nicht vergessen, auch in Georgien verfügen Menschen über Internet und Twitter. Dennoch konnte nicht verhindert werden, dass ein Großteil der Bevölkerung an die Berichte in den Medien glaubten. Auch Twitter und Co. berichteten vermutlich eher über den Einmarsch der Georgier, wer nichts gesehen hat, der hat nur noch nichts gesehen usw. Twitter wäre kurzfristig nicht dazu in der Lage, Berichten aus Medien usw. etwas entgegen zu setzen, über die Wahrheit aufzuklären.

Wir müssen uns heute zunehmend darauf gefasst machen, immer stärker von den Medien beeinflusst zu werden. Leider sind meine Georgischkenntnisse nicht die Besten, weshalb ich nicht genau sagen kann, was in dem Bericht genau berichtet wird, dennoch sieht man auch Obama eine Rede halten, zu welcher das Live-Symbol eingeblendet wird. Ich gehe davon aus, dass man eine Rede von Obama vielleicht zum letzten Georgien-Konflikt anders übersetzte um die Bevölkerung, welche vermutlich auch der Rede Obamas nicht lauschte sondern der Übersetzung, zu täuschen.

Ich hoffe, dass diese Nachrichtensendung in Georgien dazu führt, dass die Bevölkerung versucht, sich andere Quellen für Informationen zu besorgen, denn nun sollte ihnen klar sein, dass man dem Georgischen Fernsehen nicht trauen kann.

Was wir hier gesehen haben, ist ein Zeichen dafür, dass Georgien eine Diktatur ist, eine autoritärer Staat, in welchem die Regierung die Opposition durch Fernsehsendungen in einer Art und Weise kritisieren kann, wie es in einer Demokratie niemals der Fall sein dürfte. Georgien gehört nicht nur deshalb nicht in die Nato, weil es brandgefährlich ist, sondern vor allen Dingen aus dem Grund, dass die Regierung dort, welche einen Krieg gegen Russland vom Zaun brach, nicht aus Demokraten besteht, im Gegenteil, sie arbeitet nicht für, sondern gegen ihr Volk.

Für Deutschland und den Rest der Welt zeigt dieses Eregnisses wieder einmal, informiert euch unabhängig, Twitter ist momentan down. Der Zugang zu Information muss laufend sichergestellt werden, der Zugang zueinander, auch gegen die Propaganda einer eigenen Regierung. Zensurinfratsurktur, Provider unter Knechtschaft der Regierung, usw. verhindern dies. Setzt alles daran, niemand darf die Kontrolle über das Internet gewinnen, baut es aus, verflechtet es weiter, nehmt euch Wikileaks zum Vorbild, kommt ein Staat auf die Idee, Informationen zu blockieren, in anderen Staaten sind Informationen erhältlich.
Wir brauchen ein Twitter, blogger usw., die überall erreichbar sind, überall Server stehen haben, nur so schützen wir unsere Freiheit gegen die zunehmenden Bestrebungen Demokratischer Staaten, uns unsere Freiheit zu rauben.

Yacine Ghoggal

Donnerstag, 11. März 2010

Ich gestehe, ich habe FDP gewählt

Ich kann mit meinem schlechten Gewissen nicht mehr leben. Ich habe FDP gewählt! Warum?

Ich dachte, es sei besser für Deutschland. Wer hätte denn ahnen können, dass die FDP ihre Wahlversprechen in Bereich Steuern, ihre Klientelpolitik, die sie versprach, wirklich so umsetzen würde? Ich wollte doch nur dass eine realistische Politik gemacht wird und ich dachte, die FDP wäre die Partei für pragmatische Wirtschaftspolitik. Wer hätte denn ahnen können, dass die FDP trotz Krise die Staatsverschuldung durch Wachstumsbeschleunigungsgesetz etc. immer weiter in die Höhe treiben würde, die Steuern wirklich senken würde, ihre Wahlversprechen wirklich einlösen würde? Wer hätte denn ahnen können, dass die FDP wirklich eine Kopfpauschale einführen möchte, dass sie wirklich so unsozial sein würde, dass sie alle Menschen, die sich den gleichen Krankenkassenbeitrag nicht leisten können, zum Sozialamt schicken würde, 30 Millionen Menschen? Ich wusste auch nicht, dass die FDP die Hoteliers so gern hat und auf Steuern in Milliardenhöhe verzichten würde, nur um Mövenpick usw. zu unterstützen....

Ich habe mich über die vielen Jahrzehnte, die ich schon Wähler bin, daran gewöhnt, dass die Parteien im Wahlkampf grundsätzlich nicht die Wahrheit sagten. Ich konnte doch nicht ahnen, dass die FDP dieses Mal ausnahmsweise eine Ausnahme darstellen würde....

Es tut mir Leid, ich weiß, dass ich mit meiner Wahl Deutschland nun gegen die Wand fahren lasse und ich schäme mich dieser Sache auch. Ich würde alles tun um diesen Fehler wieder rückgängig zu machen, aber leider kann man die Zeit nicht zurück drehen. Bitte verzeiht mir und allen anderen FDP-Wählern, die es genauso sehen wie ich, die sich hoffentlich auch öffentlich in der Liste unter diesem Beitrag eintragen werden.

Mit freundlichem Gruß
Der momentan noch unbekannte FDP-Wähler

Ich habe übrigens nicht wirklich FDP gewählt, bin ich denn des Wahnsinns? Yacine Ghoggal

Dienstag, 9. März 2010

Lieber Gott,

nachdem du im letzten Jahr
meinen Lieblingsmusiker,
Michael Jackson,
meinen Lieblingsschauspieler,
Patrick Swayze
und meine Lieblingsschauspielerin,
Farrah Fawcett
zu dir geholt hast,
teile ich dir mit,
dass mein Lieblingspolitiker
Guido Westerwelle
ist.

Danke an Timm Buchholz;-)

Übrigens, ich glaube nicht an Gott;-)